Willkommen bei Theodor Storms Chor Husum!

Aktuelles

Unsere nächsten Auftritte

 

Unser Jahreskonzert am 27. September in St. Marien!

Es wird ein musikalisches Großereignis: Theodor Storms Chor von 1843 gibt in Fortsetzung seiner langen Tradition sein Jahreskonzert mit einem wieder außergewöhnliches Programm in St. Marien in Husum!

Franz Schuberts „Deutsche Messe“ (D 872) wird erklingen – sein wohl bekanntestes kirchenmusikalisches Werk, 1827 als Auftragsarbeit entstanden und ganz im Klang der Wiener Romantik gehalten. Eingängiger, melodischer Klang, wunderschöne Harmonien und deutscher Text verleihen dem Werk seit 200 Jahren große Popularität.

Bemerkenswert ist, dass der Verfasser des innig-religiösen Wortlautes der Messe ein Wiener Physikprofessor, J.P. Neumann, war. In seinem Sinn verwendete Schubert eine ebenfalls schlichte, schnörkellose musikalische Sprache – es entstand ein Werk, das Menschen bis heute tief berührt.

Musikgeschichtlich weit zurück führt das Werk von Henry Purcell, das auch der Beerdigung von Königin Elisabeth II. in London zu hören war: „Funeral Music of Queen Mary“ erklang zuerst 1695 aus gegebenem Anlass: getragen, ernst, zugleich ergreifend und tief tröstlich korrespondieren Chor und Bläserensemble miteinander und reflektieren die Vergänglichkeit des Menschen und die Hoffnung, die ihn tragen kann.

Das dritte Werk des Konzertes stammt von Johannes Brahms. Es ist die selten gehörte Vertonung eines Chorals von Michael Weiße aus dem 16. Jahrhunderts (mit dem späten etwas spröden Arbeitstitel „Begräbnisgesang“). Dieses Werk handelt ebenfalls von Hoffnung und Zuversicht, die Menschen durch dunkle Zeit tragen können, wobei Brahms dem sehr alten Text durch seine geniale Musik einen ganz neuen Reiz verliehen hat.

Das Chorkonzert wird musikalisch werkgetreu begleitet, d.h. fast ausschließlich durch ein Blechbläserensemble der renommierten Hamburger Camerata. Chor und Instrumente bieten damit eine ebenso seltene wie faszinierende Klangkombination. Die Gesamtleitung liegt natürlich in Händen von KMD Kai Krakenberg.

Das Konzert beginnt am Sonntag, den 27. September um 17 Uhr. Karten zu 20 € sind bei freier Platzwahl im Vorverkauf (Schlossbuchhandlung) und an der Abendkasse erhältlich.

 

Theodor Storms Chor vereint derzeit rund dreißig freundliche Menschen, die sich in der Tradition des großen Husumer Dichters dem künstlerischen Chorgesang widmen. Wir erarbeiten weltliche und geistliche Musik und große chorsinfonische Werke, die wir an verschiedenen Orten aufführen.

Kai Krakenberg, unser Chorleiter

Unser Chorleiter 

Seit Juni 2024 ist Kai Krakenberg, Kirchenmusiker an St. Marien, Husum, der Chorleiter unseres Chores. Eine sehr gute Wahl: schon nach wenigen Proben haben Chor und er zusammengefunden. Die Proben verlaufen sehr produktiv und konzentriert in trotzdem lockerer, humorvoller Atmosphäre. „Ich möchte, dass alle zufrieden und erfüllt nach der Probe nach Hause gehen“, sagt Krakenberg – und so geschieht es dann auch. 

Wer wir sind und was wir machen

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Montag, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Wir proben jeden Montag (außer in den Schulferien)

Nissenhaus

Herzog-Adolf-Straße 25
25813 Husum

 

Theodor Storms Chor Husum

1. Vorsitzender:
Christoph Bornemann
info@th-stormschor.de 

 

 

Theodor Storms Chor ist als gemeinnütziger Verein organisiert und anerkannt. Unser Verein finanziert alle Kosten, die durch unsere Chorarbeit entstehen, selbst. Daher erheben wir von allen Mitgliedern einen Monatsbeitrag von zehn Euro.

Bankverbindung:

Theodor Storms Chor von 1843 E.V.
NOSPA – Nord-Ostsee-Sparkasse
IBAN: DE10 2175 0000 0000 0031 45
BIC: NOLADE21NOS

Über kulturbegeisterte und traditionsbewusste Menschen freuen wir uns sehr, die zwar nicht selbst singen, uns aber mit einem Förderbeitrag in selbstgewählter Höhe unterstützen möchten. Sprechen Sie uns doch gerne an!

Vorstand

Vorstand

1. Vorsitzender Christoph Bornemann
2. Vorsitzende Jörg Abelt
Schatzmeister Tapio Koch
Schriftführerin Dorit Schwemmer-Christiansen
Beisitzerin Carmen Strenske

Rezensionen

Dezember 2025

Stimmungsvolle Weihnachtskonzerte…

…liegen hinter unseren Sängerinnen und Sängern.  Am Wochenende des 1. Adventes war Theodor Storms Chor gleich dreimal im Einsatz: ein kurzer Auftritt in Husums zentralem Kaufhaus, einem flashmob ähnlich, folgte das diesjährige Weihnachtskonzert in St. Marien. Es zeigte sich, dass Kai Krakenberg  den Chor optimal vorbereitet hatte: teils alte, teils moderne Titel in entsprechendem Satz verbreiteten sofort eine warme, weihnachtliche  Atmosphäre. Es gelang gut, gerade die leisen Lieder behutsam zu interpretieren, wodurch die Herzen vieler Menschen im Publikum angerührt schienen, erst recht beim gemeinsam gesungenen „Stille Nacht“ am Ende des Konzertes. Der stehende Applaus am Ende jedenfalls brauste kräftig und lang anhaltend, ebenso wie in der Oldensworter Kirche St. Pankratius, in der der Chor am Sonntag mit seinem Programm ein weiteres Mal zu hören war.

Das ausgehende Konzertjahr ist damit für Theodor Storms Chor abgeschlossen, sieht man von einem Singen im Kreiskrankenhaus ab, das noch vor Weihnachten stattfand

21. September 2025

Perlen der Musik:
Bach und Mozart in St Marien

Ein volles Haus und entspannte spätsommerliche Stimmung in den Reihen: viele Menschen waren in Husums Hauptkirche gekommen, Theodor Storms Chor von 1843 in seinem großen Jahreskonzert zu erleben, und sie wurden nicht enttäuscht…
Bevor der Chor selbst zu hören war, begeisterte die junge Sopranistin Theresa Zschunke mit der Bachkantate „Jauchzet Gott“. Ihr strahlender Sopran meisterte nicht nur spielend die großen Höhen und schwierigen Koloraturen des Stückes, sondern ließ auch die tiefe Religiosität des Komponisten durch die Musik spürbar werden – spielfreudig von Mitgliedern des Landessinfonieorchesters Schleswig-Holsteins begleitet und vom Dirigenten Kai Krakenberg sicher und einfühlsam geführt.
Dann betrat Theodor Storms Chor für das „Ave Verum“ und „Laudate Dominum“ von W.A. Mozart das Podium. Gemeinsam mit den Solisten Maren Timmler, Lea Hartlaub, Walter Meißner und Oliver Buck gelang es vom ersten Takt an, von Krakenberg behutsam dirigiert die tiefe Innigkeit dieser Musik zur Geltung zu bringen, weit entfernt von jedem kitschigen Klang.
Ein Lächeln dann auf vielen Gesichtern, als die ersten Akkorde der Kleinen Nachtmusik die Kirche füllten. Dem Quintett des Landesmusikorchesters gelang ein besonderer Vortrag einer der bekanntesten Perlen der Musik. Locker, zugleich sehr genau und dynamisch in wechselseitiger Kommunikation war es eine Freude, dem Spiel der Musiker zuzuhören und zuzuschauen. Ein besonderer Gewinn, dieses berühmte Werk einmal live gespielt zu erleben!
Zum Höhepunkt des Konzertes geriet dann Mozarts „Messe in C“, die sog. „Spatzenmesse“. Storms Chor ist zahlenmäßig derzeit eher klein. Nichtsdestoweniger trugen die Sängerinnen und Sänger mit wirklich vollem, sauberem und klarem Klang den meist triumphalen Grundton der Messe in die große Kirche, strahlend und ausgewogen die Stimmen im Wechselspiel mit den Solistinnen und Solisten, alles einmal mehr diskret, aber klar vom Dirigenten geleitet.
Langer Beifall und stehende Ovationen dankten den Ausführenden nach einem erfüllten und erfüllenden Konzert – Theodor Storms Chor unter neuer Leitung auf sehr gutem Weg!
21. September 2025

5. Juli 2025

Jährlich veranstaltet ein dafür geschaffener Verein in Husum eine Kulturnacht, in der an vielen Orten der Stadt viele Menschen mit ganz unterschiedlichen Programmen mitwirken: ein kulturelles Jahresereignis!

Erstmals war auch unser Chor eingeladen, mitzumachen. Und das vorweg: es hat riesig Spaß gemacht und war etwas ganz Besonderes, im altehrwürdigen Rittersaal des Schlosses auftreten zu können! Gut, die Akustik dort und die Belüftung an einem gewittrigen Sommerabend sind schwierig. Dafür aber passte der gediegene Rahmen gut zur langen Tradition des Chores. Die wurde fast greifbar, als der Chor Mendelssohns Vertonung der Eichendorf- Gedichtes „Morgengebet“ sang – dieses Stück wurde im August 1843 die allererste öffentliche Darbietung des Chores…

Eine halbe Stunde dauerte das Programm. Es erklangen zunächst Chorsätze aus dem Barock. Dann folgte Musik u.a. von Felix Mendelssohn- Bartholdy und Johannes Brahms. Zwei Chorsätze mit modernen Vertonungen bekannter Gedichte von Theodor Storm rundeten den Abend unter präziser, ruhiger Leitung von Kai Krakenberg ab.

Es gab langen, warmen Beifall des Publikums und etliche Gespräche im Anschluss – wer weiß, vielleicht hat hier und da jemand Lust bekommen, im Chor mitzusingen…?

Adventliche Konzerte in Husum und Oldenswort:                                                   „Fröhlich soll mein Herze springen“

Adventliche Konzerte in Husum und Oldenswort: „Fröhlich soll mein Herze springen“

Stimmungsvoll in die Weihnachtszeit
Es waren wirklich stimmungsvolle Konzerte am ersten Wochenende im Advent, die Theodor Storms Chor in Husum und in Oldenswort geben konnte. Die Kirche St. Marien war sehr gut besetzt, die Besucherinnen und Besucher hatten offensichtlich große Freude an den dargebotenen alten und neuen weihnachtlichen Liedsätzen. Das immer noch relativ kleine Ensemble kam mit den akustischen Verhältnissen in der großen Kirche gut zurecht – auch ein Verdienst des Leiters Kai Krakenberg, der Sängerinnen und Sänger gut eingestellt hatte. So konnten etliche Zuhörer einen geschlossenen, ausgewogenen und gut verständlichen Vortrag bescheinigen.
Am Tag darauf war Storms Chor in St. Pankratius in Oldenswort zu Gast und fand auch hier ein aufmerksames Publikum. Wie in Husum ergänzte dabei die junge Geigerin Andra Binder im Zusammenspiel mit Kai Krakenberg das Programm des Chores. Sätze von J.S.Bach und G.F. Händel fügten sich hier wie dort gut in den musikalischen Rahmen.
Ein adventliches Beisammensein im Anschluss ist in unserer Gemeinschaft schon gute Tradition. Im Oldensworter Gemeindehaus rundete sich damit ein gutes Chorjahr ab – doch noch im alten Jahr geht es weiter: u.a. Mozarts sog. „Spatzenmesse“ steht für den Spätsommer 2025 auf dem Programm…

Zur Geschichte des Chores

Theodor Storm hat ein bewegtes, durchaus nicht leichtes Leben geführt. Ihm bedeutete die Musik und der Chorgesang dabei Ausgleich und zuweilen auch innerer Rückzugsort in vielen Jahren seiner unruhigen Zeit. Von 1843 bis 1880 leitete er seinen „Singverein“ selbst. Danach führten meist Lehrer oder Kirchenmusiker den Chor durch wechselvolle Zeiten.

In der Rückschau mag es immer wieder erstaunen, zu welchen Leistungen der Chor in Aufführungen großer Werke aus Vergangenheit und Gegenwart fähig gewesen ist. Stöbern Sie doch gerne einmal in den angefügten Links!

Theodor Storms Chor ist übrigens auch Mitglied der Husumer Stormgesellschaft und des Verbandes Deutscher Konzertchöre e.V. und steht mit der Kidderminster Choral Society (GB) in Verbindung.