Witterungsbedingt wurde es ein holpriger Start ins neue Chorjahr: Schnee und Eis zwangen zu Absagen bzw. sehr eingeschränktem Probenbetrieb an den neuen Chorprojekten, die sich der Theodor Storms Chor für 2026 vorgenommen hat. Doch natürlich geht Sicherheit auf den Straßen vor, und bis zur Aufführung im September ist ja auch noch genügend Zeit…
Franz Schuberts „Deutsche Messe“ wird gerade geprobt. Das Werk stellt keine allzu hohen Ansprüche an die vier Stimmlagen (ideal für Einsteiger und Anfänger, die den Traditionschor einmal ausprobieren möchten!), ist aber klanglich wunderschön und macht allen gute Laune, die es singen dürfen.
Im musikalisch krassen Gegensatz dazu steht das andere Werk, dass der Chor sich vorgenommen hat: ein ganz anderer Klang! Henry Purcell, der englische Komponist des 17. Jahrhunderts, hat anlässlich des Todes von Königin Mary II. eine Trauermusik geschrieben: „Funeral Music of Queen Mary“ betitelt. Langsame Sätze, die Endlichkeit des Lebens reflektierend, ausschließlich von Bläsern begleitet – das wird ein ganz besonderes Erlebnis für Ausführende und Chor – und für das Publikum natürlich auch.
Montags um 19.30 Uhr wird im Saal des Museums dafür geprobt. Wer dazu kommen möchte – wie gesagt: nur Mut, herzlich gerne, wann, wenn nicht jetzt?

